Die Jugendzentren Köln (JugZ gGmbH) sind im Web 2.0

Die Jugendzentren Köln der JugZ sind im Web 2.0 angekommen. Ihre 22 über das Stadtgebiet verteilten Einrichtungen werden künftig über eine eigene Internetplattform zusammenarbeiten. Diese soll nicht nur die praktische Zusammenarbeit erleichtern. Durch innovative Internetanwendungen wie Wikis soll auch die fachliche Arbeit neue Impulse erhalten. Die Plattform stellt ihnen DigiOnline GmbH kostenfrei zur Verfügung.

Die Arbeits- und Kommunikationsplattform werden die Jugendzentren Köln wie ein Intranet nutzen. "Über Funktionen wie gemeinsame Online-Kalender und Dateiablagen können ab jetzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf stets aktuelle Informationen zurückgreifen. Das wird die tägliche Zusammenarbeit enorm erleichtern," sagt Christoph Geißler, stellvertretender Geschäftsführer der Jugendzentren. Die Digitalisierung werde zudem Kosten für manches Printprodukt ersparen.

 

Über die Plattform kann jeder Mitarbeiter künftig nicht nur jederzeit und von jedem Ort relevante Informationen abrufen, sondern solche auch selber den Kollegen zur Verfügung stellen - einzige Voraussetzung ist ein Rechner mit Internetanschluss. Dennoch ist Vertraulichkeit gewährleistet, denn ein ausgeklügeltes Rechtemanagement gewährleistet einen angemessenen Schutz sensibler Daten. Insgesamt werden fast 300 fest angestellte Sozialarbeiter, freie Mitarbeiter und studentische Aushilfskräfte mit der Plattform arbeiten.

Wikis fürs Wissensmanagement

Innovative Web 2.0-Funktionalitäten werden darüber hinaus das interne Wissensmanagement unterstützen. Wikis sollen ein virtuelles "Fachgehirn" der Jugendzentren bilden. Projekte können hier für die Kollegen beschrieben werden, die die Konzepte ihrerseits weiterentwickeln. Vorbild ist die Wikipedia, die große Online-Enzyklopädie, an der weltweit unzählige Menschen mitarbeiten. Auf ähnliche Weise soll in den Jugendzentren der Wissens- und Erfahrungsschatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum gegenseitigen Nutzen zur Entfaltung kommen. "So können dann auch Kollegen, die üblicherweise nicht direkt zusammenarbeiten, voneinander und miteinander lernen", hofft Christoph Geißler.

Bewährte Technologie und neue Erfahrungen

Bei der Einführung der Plattform profitieren die Jugendzentren Köln nicht nur vom Know-how der Firma DigiOnline GmbH. In Konzeption und Entwicklung der Plattform sind die Erfahrungen von zahlreichen deutschen und Schweizer Schulen eingeflossen: Rund 7.000 Schulen mit einer Million Lehrkräften und Schülern arbeiten mit der zugrundeliegenden Plattform WebWeaver Suite. "Mit Partnern wie den Jugendzentren Köln entwickeln wir neue Anwendungsszenarien. Das macht die Zusammenarbeit für uns besonders spannend," freuen sich Werner Grafenhain, Geschäftsführer der DigiOnline GmbH, und sein Team. Die Erfahrungen der Jugendzentren werde man in seinem Unternehmen gespannt verfolgen.

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